Trägerwerk Soziale Dienste in Thüringen GmbH

Geschichte der THZ

Ambulant vor stationär

Die Teilhabezentren sind das Ergebnis des Landesmodellprojektes „Deinstitutionalisierung und Umstrukturierung der Hilfen im Bereich Wohnen, Tagesstruktur, Beschäftigung und Freizeit und Aufbau eines Psychosozialen Zentrums“, das die Trägerwerk Soziale Dienste in Thüringen GmbH in den Jahren 2006 - 2008 umgesetzt hat.

Ausgehend vom Standort in Erfurt Südost, an dem ein ehemaliges Wohnheim für psychische erkrankte Menschen in das heutige THZ Erfurt Südost umstrukturiert wurde, kamen im Jahr 2011 innerhalb von Erfurt die beiden weiteren Standorte in Erfurt Mitte und Erfurt Nord dazu. Darauffolgend wurde das Projekt auch auf andere Thüringer Städte erweitert, wodurch 2012 das Teilhabezentrum in Apolda und das Teilhabezentrum in Weimar entstanden.

Seit 2011 wird der konzeptionelle Ansatz stetig weiterentwickelt und die Angebote durch die Erfahrungen der bisherigen Arbeit in einem Prozess immer wieder angepasst und erweitert. Dabei werden auch in regelmäßigen Abständen Klientenbefragungen durchgeführt und die Ergebnisse in den laufenden Entwicklungsprozess einbezogen.

Mit der Umsetzung der Teilhabezentren wurden folgende Ziele erreicht:

  • Umsetzung des Grundsatzes „ambulant vor stationär“ durch Auflösung stationärer Strukturen
  • Entkopplung von „Wohnen“ und „Betreuen“ durch getrennte Miet- und Betreuungsverträge
  • Übergang von einrichtungs- zu klientenbezogener Erbringung von Dienstleistungen
  • Ermittlung des individuellen Hilfebedarfs im Rahmen von Hilfeplanung mit dem Integrierten Teilhabeplan (ITP)
  • Anpassung der Leistungsstrukturen des Trägers an die Erfordernisse im Zusammenhang mit persönlichen Budgets
  • Angebot von Beratungs- und Betreuungsangeboten in vielfältigen Formen und Intentionen
  • Entwicklung und Erprobung neuer, individualisierter und bedarfsgerechter Leistungen
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